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Versorgungsatlas für Menschen mit seltenen Erkrankungen

Beschreibung der Einrichtung

Jedes Jahr erkranken ca. 800 Menschen in Deutschland an Amyloidose: Bei ihnen lagern sich körpereigene, aber veränderte Eiweiße kontinuierlich als winzige Fasern (Amyloid) im gesamten Körper ab. Diese Ablagerungen können nicht gelöst oder abgebaut werden und schädigen auf Dauer die Organe. Je nachdem, welche Organe am stärksten betroffen sind, treten unterschiedliche Symptome auf: Herzversagen, Funktionsverlust der Nieren, der Leber oder des Nervensystems sind die häufigsten Folgen.

Leistungsspektrum: Das Amyloidose-Zentrum Heidelberg ist deutschlandweit einmalig: Hier arbeiten Spezialisten aus zwölf Fachbereichen interdisziplinär zusammen. So profitieren die Patienten von einer gezielten und fächerübergreifenden Diagnostik, Beratung und Behandlung, abgestimmt auf den individuellen Krankheitsverlauf. Das Zentrum bietet mit der Expertise und den technischen Möglichkeiten eines Krankenhauses der Maximalversorgung das gesamte Spektrum an Untersuchungen und Therapien bei Amyloidose an. Rund 150 Patienten stellen sich jährlich neu im Zentrum vor. Erster Anlaufpunkt ist die Amyloidose-Ambulanz. Die Behandlung erfolgt dann, je nach Schwerpunkt, in den unterschiedlichen Fachabteilungen des Universitätsklinikums.

Einrichtung für Kinder
Einrichtung für Erwachsene

Leiter / Sprecher der Einrichtung

Prof. Dr. Ute Hegenbart; Dr. Jörg Beimler

Kontakt

Ambulanz

06221 568030

06221 564501

seltene.erkrankungen@med.uni-heidelberg.de

Webseite

https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/interdisziplinaere-zentren/zentrum-fuer-seltene-erkrankungen/fachzentren

Adresse

Im Neuenheimer Feld 130.3

69120 Heidelberg

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Sprachen

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Diese Einrichtung bietet folgendes an

  • Klinische Studien / Forschung

    Derzeit wird in klinischen Studien die Wirksamkeit verschiedener medikamentöser Therapieansätze geprüft. Darüber hinaus untersuchen Humangenetiker zusammen mit den Hämatologen des Universitätsklinikums, welche Veränderungen im Erbgut von Knochenmarkzellen die AL-Amyloidose auslösen. Ziel ist es, Wirkstoff und Dosis der Chemotherapie gezielt auf diese genetischen Defekte abzustimmen, also für jeden Patienten die optimale Behandlung zu finden. 

  • Diagnostik
  • Therapie

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